Inhalt
| Hauptfach: |
Allgemeinmedizin (Praktischer Arzt) |
| Zusatzqualifikation: |
Akupunktur (ÖÄK-Diplom) Ernährungsmedizin (ÖÄK-Diplom) Homöopathie (ÖÄK-Diplom) Manuelle Medizin (ÖÄK-Diplom) Manuelle Medizin (Andere) Neuraltherapie (ÖÄK-Diplom) Notarzt (ÖÄK-Diplom) Diplom-Fortbildung (ÖÄK) |
| Funktion: |
Wahlarzt/Wahlärztin |
| Zusatzangebote: |
Lasertherapie Haslauerliege Massagetherapie Infrarotkabine Kryotherapie |
Wichtiges zur Einnahme von Homöopathika Lieber Patient !
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das einmalige Besprechen der homöopathischen Einnahmemodalitäten im Rahmen des homöopathischen Gespräches zu wenig ist. Darum habe ich dieses Infoblatt verfaßt. So haben Sie die Möglichkeit zu Hause jederzeit nachzulesen, wenn Unklarheiten auftreten sollten. Gibt es trotzdem noch Fragen, dann rufen Sie mich bitte an. Die für Sie zutreffenden Teile des Textes sind angekreuzt. 1 Die wenigen Globuli bitte heute am Abend nach dem Zähneputzen nach gutem Ausspülen direkt in den Mund einnehmen.
2 Die wenigen Globuli bitte heute in einem Viertel Liter Wasser auflösen und alle 2 bis 3 Stunden umrühren und 3 bis 5 Kaffeelöffel von dem sich noch drehenden Wasser 24 /48/72 Stunden oder 4/5/6/7 Tage lang einnehmen. Einen Metallöffel bitte nicht im Glas stecken lassen. Wenn Sie schlafen oder ausgehen machen Sie eine Einnahmepause.
3 Die Globuli aus dem zweiten Ei einmal jede Woche direkt in den Mund einnehmen bis zu unserem nächsten Gespräch.
4 Einnahme bei akuten Erkrankungen oder Verschlechterungen: ca 1 - 3 Globuli in 1/4 Liter Wasser auflösen und alle1/2 Stunde bis 1 Stunde umrühren und 3 bis 5 KL des sich noch drehenden Wassers einnehmen. Vorgehen so lange wiederholen bis Besserung des Zustandes eingetreten ist, je besser die Beschwerden werden, desto weniger oft sollte das Globuliwasser eingenommen werden. Spätestens nach 24 bis 48 Stunden sollte eine beginnende Besserung festzustellen sein. Wenn dies nicht der Fall ist, dann bei mir melden.
5 Während einer homöopathischen Behandlung sollten Sie folgende Dinge meiden, um die Wirkung der Arznei nicht zu gefährden: konzentrierten Kamillentee oder Pfefferminztee, Campher und Menthol, alle durch Campher und Menthol scharfen Gerüche und Geschmäcker, wie z. B. scharfer Kaugummi, Cremen, Saunaaufgüsse, Taschentücher,...
Koffein in jeder Form (Kaffee, Cola, Red Bull, koffeinhältige andere Gertänke oder Shampoos, Kosmetika,….)Zahnarztbesuche, Impfungen, jegliche andere Homöopathie, Niederpotenzen, Mischpräparate, Schüsslersalze Alle diese Dinge können die Wirkung der Arznei beeinträchtigen oder löschen!
Alle während einer chronischen homöopathischen Behandlung auftretenden Symptome sind wichtig, auch wenn sie nichts mit der Grundproblematik, die Sie zu mir geführt hat, zu tun haben. Es können auch ganz neue Symptome sein oder Symptome die Sie von früher kennen oder sehr unauffällige Symptome, die Sie kaum stören. Trotzdem sind sie wichtig. Bitte registrieren Sie alles und auch den Zeitpunkt des Auftretens, damit Sie mir beim nächsten Gespräch genau berichten können. Kommt es im Laufe der Behandlung zu einer Sie beeinträchtigenden Verschlechterung, sollten Sie unverzüglich mit mir Kontakt aufnehmen. Gemeinsam werden wir dann das weitere Vorgehen bestimmen.
Nachgespräch, Dauer 30 Minuten: in 8 bis 12 Wochen, wenn nicht anders vereinbart
Telefonische Erreichbarkeit: von MO bis DO von 8.30 bis 9.00, Tel.0732/75 08 75
Liebe Grüsse Dr. Marietta Ghamarian Beobachtungen, die vor einem homöopathischen Konstitutionsgespräch oder Akutgespräch von Nutzen sein können. Bei Akutfällen ist vor allem Punkt 2) von Bedeutung.
1) Empfindlichkeiten: Wetterwechsel (schön auf schlecht, schlecht auf schön, Fön, Sturm, Gewitter ), Mond, Berührung, Druck (Kleidung, Massage,…), Zug, Frischluft, Sonneneinstrahlung, Temperatur, Wind,….
2) Lokalbeschwerden, Schmerzen: Wo (Körperseite, gleiche Stelle oder wechselt der Schmerz Ort,….), Wie (Qualität: stechend, ziehend, …), Wann (Tag, Nacht, Stunde,..) Periodizität (alle 3 Tage, alle 3 Wochen, jeden Frühling,…), Ausstrahlung (von Magen in Unterbauch,…), Schmerzrichtung (von außen nach innen, von oben nach unten,…), Besserung (Wärme, Kälte, Ruhe, Bewegung, …), Verschlechterung (Wärme, Kälte, Ruhe, Bewegung, Tageszeit….), Begleitbeschwerden (gleichzeitig treten andere Beschwerden oder Erscheinungen auf, z.B. Kopfweh mit gleichzeitigem Urindrang, Kopfweh mit Sehstörung oder Schweiß…), abwechselnde Beschwerden (anstatt Menses tritt Nasenbluten auf,…), Durstveränderung, Essensvorlieben- oder abneigungen in der akuten Situation, Mundgeruch, Zungenbelag, Zahneindrücke in der Zunge, Gesichtsfarbe, Körpertemperatur, Schweiß (siehe Pkt.4), 3) bei Fieber: Periodizität: (steigt alle 2 h, jeden 2. Tag,…), mit oder ohne Schweiß, alle Empfindlichkeiten ( Pkt. 1) sind in der akuten Krankheit von besonderer Bedeutung 4) Schweiß: Wo (exakt), Wie (kalt, warm, schmierig, wässrig, schwer auswaschbar, die Wäsche färbend,…), Geruch ( sauer, süß,….), Wann ( Tag, Nacht, zur selben Stunde, beim Essen,…),…
5) Schlaf: Einschlafhaltung, Erscheinungen (Sprechen, Zähneknirschen, Schlafwandeln, Aufschreien, Weinen, Lachen, Singen, Spielen,…), Erwachen ( wann, wodurch,…), Ruhelosigkeit (innerlich, äußerlich,…), Schweiß (Punkt 4), Temperaturempfinden ( Hitze, Kältegefühle, Abdecken, Zudecken, Socken,…), Durst, Hunger,..
6) Körpersekrete: Konsistenz (schleimig, wässrig, zäh, klumpig, elastisch,…), Farbe, Geruch, Zeit,…
7) Essensvorlieben, Abneigungen, Unverträglichkeiten, Durst (Tag, Nacht, große Mengen auf einmal, …),..
8) Bei Frauen: 1. Regel, Regelzyklus (28 Tage,..), Regeldauer ,Intensität, Regelende, andere Eigenschaften oder Begleiterscheinungen,…
9) Wenn möglich Eltern nach Besonderheiten in Schwangerschaft und Kindheit fragen.
10) Alle hier nicht genannten Dinge, die Ausdruck Ihrer besonderen Individualität sind, egal auf welcher Ebene oder in welchen Bereichen diese liegen, denn diese können der Schlüssel zum Wesen Ihrer Krankheit sein und sind von besonderer Bedeutung. Mit dieser Gedächtnisstütze komme ich einem immer wieder geäußerten Wunsch meiner Patienten nach. Ich hoffe Ihnen damit weiter zu helfen.
Dr. Marietta Ghamarian
Achtung Neuerung! Information zu Impfungen Wir haben für jeden, der sich impfen lassen will, ausführliche Informationen zu diesem Thema in der Ordination zur Einsicht aufgelegt. Zur genauen Aufklärung im Vorfeld der Impfung empfehlen wir folgende Fachliteratur: Impfen Pro und Contra, Autor Martin Hirte, Verlag Knaur Mens Sana sowie das Jahrbuch Impfen Impfen 2010, Autor Herwig Kollaritsch, Buch- und Kunstverlag Peter Müller. Bei dann noch bleibenden konkreten Fragen zu einer Impfung besteht die Möglichkeit, eines zusätzlichen Beratungsgesprächs. Die Impfung wird ausschließlich nach Klärung aller Fragen und Ihrer Unterschrift auf einem Formular, wo sie Ihre ausreichende Aufklärung und Ihren Impfwunsch deklarieren, verabreicht.
